In düssem Sinne so tu sächen

Mittwoch, 25.08.2010

Die USA beenden die Kampfhandlungen im Irak.

Sprach’s und ließ 50.000 Mann zu „Ausbildungszwecken“ zurück. Ich meine: Wenn Ausbildung, dann gründlich! In nicht allzu ferner Zeit werden wir bestätigt bekommen, was russische Wissenschaftler seit Jahren behaupten: Erdöl entsteht nicht (nur) durch organische Ablagerungen, die unter hohem Druck […], sondern Erdöl entsteht im Erdinneren durch geologische Prozesse ständig neu und wird durch den Erdmantel nach oben gedrückt. Damit ist „Oil Peak“ eine Mär und die Preise der letzten Jahre deutlich zu hoch. Man sollte also darüber nachdenken, ob die weltweite Förderung und Verteilung weiterhin so organisiert bleiben sollte, wie sie es derzeit ist! Einige Staaten versuchen seit einiger Zeit ihre Souveränität auch in der Ausbeutung der Rohstoffe zurück zu gewinnen (Haiti ist „dank“ eines Erdbebens auf lange Zeit abhängig von den USA und wird diesen Traum wohl nicht verwirklichen). Wenn man sie daran hindern kann, dann wird das getan (Die Versuche, Regierungen in Mittelamerika „umzustimmen“ sind in vollem Gang. Wenn wundert es in Anbetracht Haitis, dass man jüngst im Golf von Mexiko neue, bisher unbekannte Erdölvorkommen entdeckt hat, die ein ähnliches Volumen wie die im Nahen Osten haben sollen? Zurzeit wird zwar heftig dementiert, aber die Zeit wird uns genau diese Erkenntnis bringen. Allerdings entfällt dann die strategische Notwendigkeit, Truppenpräsenz im Nahen Osten aufrecht zu erhalten. Wem das dann ungelegen kommt, kann sich auch jeder selbst ausrechnen. Also einerseits nützt es uns allen, andererseits schadet es uns indirekt. Das Leben ist ein Würfelspiel…

Montag, 16.08.2010

Einst hat‘  ich einen schönen Traum
Da sah ich einen Apfelbaum
Zwei schöne Äpfel glänzten d‘ ran
Sie reizten mich – ich stieg hinan!
(c)  J.W. v. Goethe

Goethe war „porno“, wie man als Mensch anfang 20 sagen würde! In der Tat sind viele Anzüglichkeiten in seinen Schriften versteckt, die man damals offen nicht aussprechen konnte.

Wenn man[n] mal nicht an Goethe denkt, dann kann man heute eigentlich nur Alpträume bekommen.

Schlagen einem doch laufend Themen um die Ohren wie Überschwemmung, Dürre, Klimaerwärmung, Finanzkrise, Kriegsvorbereitung gegen den Iran, Islamisierung unserer [europäischen] Gesellschaften, Kaufkraftverlust, Angst um den eigenen Arbeitsplatz, Korruption, Terrorismus, Promi-Skandale, Florian Silbereisen, das Wetter […].

Nach Jahren der dunklen Träume (ja, mancher ist schon früh auf diese Themen gestoßen) und Recherche muss man leider zu dem Schluss kommen, dass die Ursache hausgemacht ist – besser gar forciert wurde. Es geht um die Ressourcen und das Mittel ist Geld – inflationäres Papiergeld! Wir [im Allgemeinen] glauben an das schnöde Mammon, sind gründlich in diese Richtung durch unsere systemtreuen Medien erzogen worden. Und als treue Konsumsäue [man darf auch Fleischdrohnen sagen] bezahlen wir mit unserem guten Namen auf Kredit! Ich führe das jetzt nicht weiter aus.

Aus der Nummer kommt man auf zwei Wegen heraus:

  1. Ein eigenes System bauen, die anderen in Ruhe lassen und hoffen, dass das eigentliche System das nicht als Problem auffasst.
  2. Vom bestehenden System profitieren und sich so unabhängig wie möglich machen.

Für diejenigen, die das nicht verstehen: Fleischdrohne! Alle anderen: Verstehen, entscheiden, handeln!

Samstag, 12.05.2010

Meine Antwort auf eine Forumsdiskussion (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32604/1.html):
Es ist interessant anzusehen, wie sich hier alle eifrig mit den Symptomen und den vermeintlichen Ursachen der “Mitspieler” in diesem sogenannten “Freien Markt” beschäftigen.
Das ist ja schließlich auch so gewollt: Wenn alle wüssten, wie der Hase läuft, hätten wir eine Revolution!
Ihr könnt Euch weiter gegenseitig der Unwissenheit und Ignoranz bezichtigen, ihr werdet doch nichts ändern!

Das ganze Übel ist im System selbst begründet: Wenn jede Geldeinheit nur gegen Zins von privaten Banken ausgegeben wird, muss jedes aufgbaute Vermögen schlussendlich auch einem gleichgroßen Verlust gegenüber stehen. Damit ein solches System auch nach Jahrzehnten funktionieren kann, muss es entweder Gläubigerverzicht geben oder die Schulden müssen irgendwie so verteilt werden, dass sie den Zusammenbruch hinauszögern. Verhindern kann das den Zusammenbruch des Systems am Ende aber nicht. Wir sind kurz vor diesem Zusammenbruch, da wir einen so extrem hohen Verschuldungsgrad erreicht haben, dass die Rädchen nicht mehr mit ausreichend frischem Geld geschmiert werden können. Zu den Hochzeiten des letzten Zusammenbruchs 1933/1934 war der Verschuldungsgrad (Gesamtkreditausweitung im Verhältnis zum BIP der USA) bei 270%. Im aktuellen Szenario vor drei Jahren waren es schon mehr als 550%. Bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 5% “hält” das System 60-80 Jahre. 2013/2014 ist definitiv Schluss, eher noch davor.

In diesem System wird das Kapital in den ersten Jahrzehnten in echte Produktivität investiert, dann in die im letzten Drittel volatileren Aktienmärkte und schlussendlich in echte Wertgegenstände wie Edelmetalle, Rohstoffe, Immobilien und Grundstücke (denn gerade Immobilien und Grundstücke sind am Ende des Systems besonders günstig zu haben).
Die Übergänge sind fließend.
Wer verkauft jetzt Immobilien und Grundstücke? Verlierer!
Wer verkauft jetzt Edelmetalle? Verlierer!
Wer ist der Verlierer? Menschen, die die Perversion des Systems nicht verstanden haben und zuvor der Propaganda der Puppenspieler erlegen sind.
Wer sind die Puppenspieler? Jetzt halte ich einfach mal den Mund.

Letztendlich werden die “Verlierer” zugunsten des akkumulierten Kapitals kurz vorher noch um ihr kleines Vermögen gebracht: Bargeld, Bausparverträge, Lebensversicherungen, Renten, Tagesgeld, Sparbücher usw. Wenn das abgeschöpft wurde, was möglich ist, wird der Stöpsel aus der Wanne gezogen und das war es.

Das was übrig blieb, ist hernach “verbrannt”.
Dann fangen wir von vorne an.

Und jetzt dürfen die Befürworter des Systems sich fragen, wer nun die optimalen Startbedingungen hat!

Eigentlich ist alles ganz einfach. Man muss nur zu Beginn des neuen Zyklus mit seinem nicht mehr vorhandenen Kapital in die Produktivität investieren. Wird das System zäher durch langsam steigende Verschuldung, steigt man in Aktienmärkte um. Wenn man nebenbei fleißig Gold und Silber als gesundes Basisparen betreibt, kann man am Ende vor den volatilen Exzessen des Aktienmarktes aussteigen und auf den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg in günstige Sachwerte warten. Dann wartet man auf den Knall. Und anschließend beginnt das Spiel von vorne. Das Problem ist das Vergessen.
Erfolgreiche Familien geben dieses Wissen an die Folgegeneration weite, so dass diese nicht erst einen Knall erleben müssen, um ihn bis zum nächsten Knall wieder vergessen zu haben.

Oder wir tun das einzig Richtige:
1a. Wir nehmen den Banken das Recht zur Geldschöpfung (FIAT-Money) und lassen es wieder uns selbst, also den Staat tun entsprechend des Bedarfs an Infrastrukturzuwachs oder -verbesserung, Wirtschaftswachstum u.ä. Das ganze geschieht zinslos.
1b. Banken werden verstaatlicht und verwalten lediglich Konten und Einlagen der Kunden. Aus den niedrigen Gebühren werden die Bankangestellten bezahlt.
Geld dient dann wieder seinem eigentlichen Zweck als Tauschmittel.
2. Wir fördern die Unabhängigkeit aller bzgl. Energie, Nahrung und Wasser in folgender Reihenfolge:
a) Privathaushalte und Unternehmen
b) Gemeinden
c) Landkreise
d) Regionen
e) Länder
3. Der Staat kann sich dann ganz auf die Bedürfnisse seiner Bürger beschränken und dort eingreifen, wo die einzelnen Elemente alleine nicht oder nur unzureichend selbst regulieren können.
4. Wir bereiten uns auf den Krieg gegen all die Länder vor, die in diesem Bruch mit dem System ihre eigenen Interessen bedroht sehen. Und das werden einige sein, denn der “Freie Markt” wird seine Puppen schon tanzen lassen, um einen solchen Staat wieder in die Spur oder auf die Knie zu zwingen.

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