3. Auswege

Was war..
Immer dann, wenn es Widerstand gab, dann wurde er zumeist in dem Moment zerschlagen, wenn er die Bevölkerung mitzureißen drohte. Man kann über Mittel und Wege streiten, nicht jedoch über das Ziel: Eine gerechtere Gesellschaft. Es geht nicht um Gleichheit, es geht nicht um Kommunismus oder Spiritualität. Es geht um ein Verständnis von Freiheit. Die Grenzen der Freiheit des Einzelnen sind die Freiheiten der Gemeinschaft und anderer Individuen. Die RAF hatte ursprünglich ideelle Ziele und Beweggründe. Sie ist meiner Ansicht nach aber zu falschen Schlüssen gekommen und ist zurecht das Opfer der eigenen Gewalt geworden. Der Zweck heiligt nicht perse die Mittel. Sie haben langfristig nicht nur keine vernünftige Strategie gehabt, sie haben auch taktisch falsch agiert. Nüchtern und sachlich beurteilt hätten Sie die Puppenspieler ausschalten müssen, ganz konsequent und ohne Proklamationen. Nicht jedoch den Polizisten auf der Strasse, den kleinen Redakteur bei Springer oder einen der höheren Puppen. Schlag der Schlange den Kopf ab und lass den Rest sich ruhig noch eine Weile winden. Irgendwann wird es ruhiger…
Ich möchte keine Gewalt fördern, sondern nur verdeutlichen, dass es mit Gewalt letztlich nie so richtig gegen die wirklich Mächtigen funktioniert hat, weil man dabei so brutal konsequent und schmerzlos vorgehen muss, dass es einfach nicht zu Menschen passt, die Gerechtigkeit und Freiheit suchen. Der einzige Weg, der funktioniert hat, war der Ghandis.
Die mir bekannten Akteure (siehe Linkliste) gehen alle den friedlichen Weg. Wissen ist Macht. Wenn man das Bewußtsein der Menschen erreicht, wird sich die Wahrheit schon verbreiten. Wenn Sie sehen, das es Alternativen gibt, werden sich mehr und mehr von ihnen entschließen, diesen Weg mitzugehen.
Was ist…
Beispiele liefert uns das Internet (noch) zuhauf. Es gibt den DACH-Verband (Deutschland, Österreich, Schweiz), also den deutschsprachigen Raum, der sich um Alternativen bemüht. Es gibt das sogenannte Alpenparlament (vergleichbar). Ivo Sassek aus der Schwiz klärt kontinuierlich auf (AZK – Anti-Zensur-Konferenz). Auf infokrieg.tv bleibt nichts unerwähnt und manch ein Verlag scheint auf der Enthüllungswelle sein Heil gefunden zu haben (Kopp-Verlag). Menschen haben angefangen, das Gesellschaftssystem dahingehend zu ändern, dass sie das Gemeinwesen von unten neu aufbauen (Novertis-Stiftung). Die Idee, eine Stiftung schottischen Rechts zu gründen, die gemeinnützig und damit in gewisser Weise dem Deutschen Fiskus entzogen ist, mag verwirren. Doch unser Gemeinwesen wurde bewußt über einen langen Zeitraum „verwirtschaftet“ oder besser gesagt: Das Vermögen wurde umverteilt, die Mitte der Gesellschaft zunächst ausgedünnt und dann vollends zerschlagen. Das hat Gründe, die sich erst nach und nach erschließen. Aus den gleichen Gründen werden Familien zwar offiziell gefördert, unter der Hand aber der Idividualismus weit mehr vorangetrieben. Singles sind leichter lenkbar! Menschen ohne Verantwortungsgefühl kümmern sich nicht, wenn der Nachbar verschwindet. Alle scheinheiligen Versuche von oben, diese Entwicklung umzukehren, sind gescheitert.
Eine wesentliche Ursache unser derzeitigen Probleme ist das Zinseszinssystem als Umlaufsicherung des Geldes. In einem solchen System mit einer durchschnittlichen Verzinsung von 5% kommt es aus mathematischen Gründen schon unausweichlich zu einer Selbstzerstörung des Systems, da mit fortschreitender Zeit das im System enthaltene Geld aufgrund des Zinseszinseffektes so unermesslich wächst, das es alle Grenzen sprengt. Wenn Josef von Nazareth aus Anlass der Geburt [seines Sohnes] Jesu Christi auch nur einen Cent auf ein mit 5% vezinstes Sparbuch hätte legen können, so wäre daraus heute eine Summe von 38.948.535.331.710.402.885.817.741.118.679.445.143.552,00 EUR geworden. Da sich eine solche Zahl niemand wirklich vorstellen kann, berechnen wir einmal das Gewicht in 2,- EUR – Münzen (8,5g / Stück):  1.65531E+41g oder 1.6553E+35to oder 27.708.616.532 Erdmassen (27 Mrd).  Nun sollte auch dem letzten klar sein, dass ein Zinseszinssystem nicht auf Dauer angelegt ist. Tatsächlich „hält“ es bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 5% etwa 60-80 Jahre. Dann ist der Ofen aus. Warum? Ein Zinseszinssystem ist auch ein Schuldgeldsystem. Man nehme an, es wurden insgesamt 1.000 EUR an 10 Marktteilnehmer ausgegeben (Gesamtgeldsumme im Umlauf). jeder bekam 100 EUR. Die Bank verlangt 5% Zinsen, die nach einem Jahr (end-)fällig werden. Da die Bank exakt 1.000 EUR ausgegeben hat und nicht etwa 1.050 EUR, werden am Ende des Jahres bei Fälligkeit mit absoluter Sicherheit 50 EUR fehlen. Die Folge ist, das zwischen den Marktteilnehmern Konkurrenz entsteht, um den anderen Marktteilnehmern mindestens5 EUR abzujagen, um am Ende die Zinsen zahlen zu können. Ein oder mehrere Marktteilnehmerwerden also ihre  Zinsen nicht bezahlen können. Die Bank weiß darum und hat sich -wen wird es verwundern- Sicherheiten geben lassen (z.B. die berühmte Grundbucheintragung der Schuldsumme). Alternativ -sofern Sicherheiten noch vorhanden- kann der Marktteilnehmer auch eine neue Schuld zur Begleichung der alten aufnehmen (Umschuldung) und sich immer tiefer hineinreiten. Immer aber glaubt er, das er sich nur genug anstrengen müsse, dann wird er es schon schaffen! Er kann es wie wir wissen aber nur schaffen, wenn andere gleichermaßen versagen oder besser gesagt Schulden aufbauen. Das wesentliche Merkmal unseres Schuldgeldsystems oder Zinseszinssystems ist also die Tatsache, dass zum Aufbau von Vermögen immer auch die gleiche Summe an Schulden aufgebaut werden muss. Oder wenn Bill Gates 2 Mrd $ schwer  ist, dann sind viele andere insgesamt um diese Summe leichter. 😉 Das ganze wird noch besser: 80% der Bevölkerung haben ein negatives Zinssaldo, bezahlen also mehr Schuldzinsen als sie über Guthabenzinsen wider hereinbekommen. 20% haben damit natürlich ein positives Saldo. Je größer die Vermögenssumem oder besser der Zinsüberschuss wird, desto kleiner der prozentuale Anteil an der Gesamtbevölkerung. 0,0x % sind dann eben die Milliardäre. Das Vermögen der 20% wächst täglich um mehr als 500.000.000 EUR. Und jetzt weiss jeder, warum es den meisten Menschen täglich schlechter geht. Merke! In einem Schuldgeldsystem (Zinseszinssystem) kommt es unausweichlich zu einer Vermögensumverteilung von Arm nach Reich. Aufgrund exponentiellen Wachstums beschleunigt sich dieser Prozess zum Ende eines 60-80-jährigen Zyklus (Durchschnittszins 5%) immer mehr. Am Ende sorgt die Kapitalhortung bei den Vermögenden und die Kapitalknappheit der Masse zu einem Ausfall des Marktes. Das System muss zurückgesetzt werden. In diesem Moment ist alles an Geldvermögen, was nicht durch die am Ende einhergehende Hyperinflation verloren ist, wertlos. Was tun also die Vermögenden bevor es zu spät ist (und das ist auch das, was Sie tun sollten, wenn Sie es noch können)? Sie kaufen sich Sachwerte, Dinge von echtem Wert -unabhängig von Bewertung in Währungen: Edelmetalle, Immobilien, Firmenanteile potenter Unternehmen, die immer gebraucht werden, lagerfähige Rohstoffe usw. Wenn dann dereinst (spätestens 2013) unser EURO und/oder der Dollar aufgegeben werden muss und eine neue Währung entsteht, verliert man nur das wenige Bargeld in der Hosentasche und sonst nichts. Mit den Sachwerten kann man in den neuen Zyklus ganz entspannt einsteigen und wird immer wohlhabender sein, als die dumme Masse. Diejenigen, die dieses System erfunden haben, profitieren schon lange davon und haben es sehr geschickt aber perfide eingerichtet.
Merke! Banknoten sind nichts, Münzen in heutigen Währungen sind nichts, Bargeld ist nichts, Bausparverträge, Staatsanleihen, Renten allgemein sind nichts, echte Werte sind alles! Jeder akzeptiert Gold und Silber, weiß den Wert eines Ackers einzuschätzen, auf dem man echte Nahrungsmittel erzeugen kann, die man wirklich zum Leben benötigt. Jeder weiß sauberes Wasser zu schätzen und kann sich vorstellen, wie eine Windmühle funktioniert, die einem eine Menge Arbeit abnehmen kann oder aber Strom produziert, weil man anstelle des Mühlsteins einen Generator einbaut. Wenn es uns wieder etwas besser geht, werden viele wissen, dass Marmor und weißer Sandstein schwer zu bekommen sind und daher einen Wert besitzen, der sich von Flußkieselsteinen unterscheidet. Aus Obstbäumen zieht man Früchte, die man essen kann und will! Ein anschauliches Beispiel echter Werte: Wer 1913 1.000 Reichsmark als Banknote in Händen hielt, konnte diese entweder für eine beliebige Ware ausgeben, sparen oder sich den Gegenwert in Gold bei der Reichshauptkasse in Berlin auszahlen lassen (die Kaiserliche Reichsmark war mit Gold gedeckt). Der Eine vergrub die Banknote im Garten, der andere holte sich das Gold und vergrub es ebenfalls im Garten. Beide starben im Trommelfeuer vor Verdun 1917. Heute graben deren Urenkel per Zufall im Garten und finden das Gold und im anderen Fall die Banknote. Die Banknote ist bei Sammlern heute sage und schreibe 50 Cent wert! Die Menge Goldunzen, die man 1913 für 1.000 Mark kaufen konnte, sind heute (18.Mai 2010) ca. 50.000 EUR wert! Wer hinter die Kulissen des Goldes blicken möchte, kann einen guten Eindruck auf http://www.goldtrend.de/goldpreis/buch/gold-verschwoerung.htm gewinnen.
Was wird…